
Ultraschalldiagnostik:
Mit viel Zeit und liebe zum Detail in hoher Qualität

Einleitung
Die Ultraschalluntersuchung macht mit Hilfe von unschädlichen Schallwellen das Körperinnere sichtbar. Wir als Radiologen nutzen die Methode häufig und vielseitig, beispielsweise, um Organe wie Leber, Bauchspeicheldrüse, Nieren und Gefäße oder Gelenke zu untersuchen.
Die Bezeichnung Ultraschall entstammt eigentlich der Physik. Gemeint sind Schallwellen, deren Frequenz oberhalb des menschlichen Hörbereichs liegt und die das menschliche Ohr nicht mehr wahrnehmen kann. In der Medizin hat man daraus ein bildgebendes Verfahren entwickelt, das umgangssprachlich häufig „Ultraschall“ genannt wird. Andere Begriffe für die Untersuchung sind Sonographie oder Echographie.
Ultraschall-Untersuchungen bergen bei vorschriftsmäßiger Anwendung kaum Risiken.
Ablauf
Auf eine Ultraschalluntersuchung braucht man sich normalerweise nicht vorzubereiten. Wenn doch weisen wir unsere Patientinnen und Patienten vorab darauf hin. Um zum Beispiel die Harnblase gut erkennen zu können, ist es hilfreich, wenn sie etwas gefüllt ist. Deshalb wird man gebeten, nicht direkt vor der Untersuchung zur Toilette zu gehen. Wenn die Gallenblase untersucht wird, ist es nötig, zu einer Ultraschalluntersuchung des Bauchraums nüchtern zu erscheinen.
Meist legt man sich für die Untersuchung mit dem Rücken auf eine Liege. Je nachdem, welche Region untersucht werden soll, muss man manchmal spezielle Positionen einnehmen – sich zum Beispiel auf die Seite drehen, damit Milz oder Nieren gut untersucht werden können. Für eine Untersuchung am Hals wird ein kleines Kissen oder eine Rolle in den Nacken gelegt, um den Kopf etwas zu überstrecken.
Wir tragen dann zunächst ein Gel auf den Schallkopf oder die Körperstelle auf, die untersucht werden soll. Das Gel sorgt dafür, dass der Ultraschallkopf guten Kontakt zur Haut hat. Dann drücken wir den Schallkopf auf die Haut und bewegen ihn hin und her. Das ist in der Regel schmerzlos, kann aber unter Umständen etwas drücken.
Unsere Patientinnen und Patienten erhalten ihre Ultraschallbilder und Befunde online mittels eines sicheren Cloud Systems.


Baby Hüfte Ultraschall
Bei der Geburt ist die Hüftentwicklung noch nicht vollendet. Etwa vier Prozent der Neugeborenen können von einer Hüftreifungsstörung betroffen sein, bei der die Hüftgelenkspfanne zu klein ist und den Hüftkopf nur unzureichend abdeckt. Oder auch die Position des Hüftgelenks kann gelegentlich Schwierigkeiten bereiten. Dabei wird zwischen der sogenannten Hüftgelenkdysplasie (eine Unreife, bei der die Hüftgelenkpfanne unzureichend entwickelt ist) und der Hüftgelenkluxation (eine Ausrenkung, bei der der Hüftkopf nicht richtig in der Gelenkpfanne sitzt) unterschieden. Um Spätfolgen zu vermeiden, werden in Österreich Säuglingshüften routinemäßig von Fachärzten für Radiologie mittels Ultraschall auf mögliche Fehlbildungen untersucht. Der Mutter-Kind-Pass sieht eine Untersuchung in der ersten Lebenswoche sowie eine Kontrolle im Alter von 6 bis 8 Wochen vor.
Unsere Ultraschall Leistungen und Regionen
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Baby Hüfte: Mutter Kind-Pass Untersuchung. Ultraschall Screening zur Hüft-Dysplasie bei Neugeborenen
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Kopf und Hals: Schilddrüse, Halsschlagader (Carotis), Lymphknoten, Speicheldrüsen
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Bauch (Abdomen): Leber, Gallenblase, Gallenwege, Bauchspeicheldrüse, Milz, Nieren, Harnblase, Prostata, Gebärmutter (Uterus), freie Flüssigkeit, Blinddarm (Appendix vermiformis), Lymphknoten, Bauchdecke, Aorta (Bauchschlagader)
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Arme, Beine: Gefäße (Arterien, Venen), Muskeln, Gelenke (Schultergelenk, Kniegelenk), Muskeln, Fettgewebe, Lymphknoten
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Brust: Kompletter Ultraschall inklusive Achselregion (Axilla). Oft in Zusammenhang mit der Brustkrebsvorsorge bzw. Nachsorge oder bei Beschwerden bzw. bei einem positiven Tastbefund
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Herz: Vorhöfe, Ventrikel und Herzklappen sowie allgemeine Herzanatomie und Konfiguration
Zusätzlich bieten wir die sogenannte Duplexsonographie an, eine Methode
zur Messung der Blutflussgeschwindigkeit in einem Gefäß mithilfe von Ultraschall.
Dabei wird der Doppler-Effekt verwendet, um die Flussrichtung und -geschwindigkeit des Blutes zu bestimmen und zu visualisieren. Der Fluss zum Schallkopf erscheint in der Regel rot, während er vom Schallkopf weg blau ist. Aus diesem Grund ist der Name auch Farbdoppler.
